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Winterzeit ist Erkältungszeit – warum eigentlich?

Den ganzen Sommer ohne Schnupfen, gesunde Kinder und ein ungestörter Schlaf. Und dann kommt sie wieder die kalte Jahreszeit mit den lästigen Erkältungen. Warum ist das eigentlich so? Was man dagegen tun kann um sich zu schützen, möchten wir im folgenden Beitrag erklären.


Was passiert in unserem Körper, wenn es «einen erwischt hat»?

Viren sind nicht lebendig wie Bakterien. Im Grunde ist es ein Stück DNA, das darauf wartet auf etwas Lebendiges wie unsere Schleimhautzellen zu treffen. Trifft es auf die toten Zellen unserer obersten Hautschicht, zum Beispiel beim Anfassen einer Türklinke, passiert erst rein gar nichts. Kommen die Viren jedoch auf unsere Schleimhautzellen geht es los mit dem Kampf Immunsystem gegen Virus. Das erste, was unser Immunsystem zu bieten hat sind sogenannte IgA-Antikörper. Wenn man Glück hat, war diese Reaktion schon zu viel für das Virus und man hat von der Infektion gar nichts mitbekommen. Diese Antikörper befinden sich zum Beispiel in der Tränenflüssigkeit und im Nasensekret.

Hier wird bereits deutlich, warum es wichtig ist die Schleimhäute feucht und warm zu halten. Die IgA-Antikörper können ihren Job nur optimal machen, wenn sie genug Nasensekret zur Verfügung haben, um sie sich ungehindert bewegen zu können. Wenn die Schleimhäute zu kalt sind, ziehen sich diese zusammen und werden weniger durchblutet. Ebenfalls keine guten Bedingungen für unsere Immunpolizei.

Hat es ein Virus aber doch geschafft eine Schleimhautzelle zu befallen, werden wir dies bald mit den typischen Erkältungssymptomen merken. Die Viren fühlen sich in der Schleimhautzelle pudelwohl und zwingen diese nun ununterbrochen neue Viren herzustellen. Nun heisst es für das Immunsystem volle Kraft voraus und die schwereren Geschütze aufzufahren. Das was wir als Erkältung erkennen, wird streng genommen eigentlich gar nicht durch das Virus ausgelöst. Typischerweise beginnt es mit Halsschmerzen. Hier versucht der Körper durch eine stärkere Durchblutung des Schleimhäute im Hals möglichst viele Immunabwehrzellen dorthin zu bekommen wo sie benötigt werden. Das Gewebe schwillt an und drückt schmerzhaft gegen die Nervenzellen. Gleichzeitig werden bestimmte Botenstoffe durch Immunzellen ausgeschüttet. Diese sind die Hauptursache der Schmerzen und haben nur ein Ziel: der Mensch soll sich schonen und alle Kraft dem Immunsystem zukommen lassen. Danach geht es gleich weiter mit Schnupfen. Die verstärkte Produktion von Nasensekret dient einzig und allein dazu, dass die Immunzellen sich schnell in dieser Flüssigkeit zu den befallenen Zellen bewegen können. So auch die verstärkte Schleimproduktion in den Bronchen, die dann zu dem abschliessenden Husten führt.

Bei dem ganzen Kampf spielen die sogenannten T-Zellen eine wichtige Rolle, da sie für die Immunantwort in den Zellen verantwortlich sind. Diese finden die Viren und machen sie gezielt unschädlich. Am Schluss bilden sich T-Gedächtniszellen, die sich an den Erreger erinnern und eine zweite Ansteckung mit demselben Virus nahezu unmöglich machen [1]. Für die T-Zellen ist Vitamin D essenziell, denn dieses Vitamin ist für die Aktivierung, Ausreifung und Bildung dieser Immunabwehrzellen so wichtig wie der Wind für ein Segelschiff - ohne funktioniert es nicht [2].

Die für den Kampf gegen die Viren so wichtigen T-Zellen reifen in der sogenannten Thymusdrüse heran. Dies ist eine kleine Drüse hinter dem Brustbein auf Höhe der Bronchen. Sie hat einzig und allein die Aufgabe T-Zellen für ihre Aufgaben vorzubereiten. Sie ist quasi die Schule der Immunabwehrzellen. Vor allem im Kindesalter bis zur Pubertät ist sie sehr aktiv und bildet sich durch Schädigungen im Alter immer mehr zurück. Das Reservoir an Immunzellen reicht bis ca. ins 60. Lebensjahr. Danach nimmt die Vielfalt drastisch ab und das Immunsystem wird schwächer. Diesen Abbau der Thymusdrüse kann man mit Antioxidantien verlangsamen [3, 4]. Daher ist in OLIQ Immune Support hoch verfügbares beta-Carotin enthalten. Dies ist ein sehr starkes Antioxidans, welches die Schädigung der Thymusdrüse durch freie Radikale verlangsamen kann und die Immunabwehr somit aufrecht erhält. Zudem kann es im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden, was ebenfalls zur Reifung der T-Zellen essentiell ist.


Warum sind die Erkältungsviren gerade in der kalten Jahreszeit so aktiv?

Hierzu gibt es nicht den einen Hauptgrund. Es ist ein Zusammenspiel vieler Gründe, was es auch so schwierig macht, dem ganzen aus dem Weg zu gehen.

  • Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und führt dazu, dass sich die Immunabwehrzellen auf den Schleimhäuten durch das fehlende Sekret nicht mehr ganz frei bewegen können. Damit wird die Immunantwort verlangsamt und die Viren haben ein einfacheres Spiel. Zudem können Viren bei trockener Raumluft länger in der Luft fliegen, was die Ansteckungsgefahr erhöht. Bei Luft über 40% Luftfeuchte fallen die Viren relativ schnell zu Boden. Ist die Raumluft trocken, trocknen die Tropfen nach einem Niessanfall schnell und die leichten Virenpartikel schweben in der Luft.
  • Kälte ist auch ein Faktor. Wie viele meinen ist Kälte allein nicht ausreichend um krank zu werden. Wenn man beim Frieren nicht mit irgendwelchen Erregern in Kontakt kommt passiert nichts. Allerdings sinkt die Durchblutung der Schleimhäute durch Kälte, was die Immunabwehr vor Ort ebenfalls stark schwächt. Kommt man während dieser Zeit mit Viren in Kontakt, wäre ein dicker Schal doch ratsamer gewesen.
  • Mangel an Vitamin D ist ebenfalls ein nicht zu unterschätzende Faktor. In unseren Breitengraden ist der Sonnenstand von Oktober bis März zu niedrig, um körpereigenes Vitamin D zu produzieren. Gerade in dieser Zeit brauchen wir es für das Immunsystem jedoch sehr dringend. Daher empfehlen wir zumindest in dieser Zeit Vitamin D durch Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen.
  • Stress und Depression durch das fehlende Licht sind auch ein negative Faktoren, übrigens nicht nur für das Immunsystem. Dadurch werden die Aktivität und die Anzahl an Immunzellen reduziert, was anfälliger für Krankheiten macht und auch die Heilung extrem verlangsamt.


Was kann man tun, um sein Immunsystem zu stärken?

  • Eine gesunde Ernährung hat die Auswirkung, dass der Körper mit Vitaminen und anderen Nährstoffen optimal versorgt ist und das Immunsystem alle Komponenten für die volle Abwehrkraft vorfindet. Hat man Bedenken, dass der Ernährungsplan nicht immer die volle Vitamindeckung bietet sind Nahrungsergänzungsmittel eine sehr gute Alternative seinem Körper alles zu liefern was er braucht.
  • Moderater Ausdauersport ist ebenfalls eine gute Möglichkeit sein Immunsystem zu stärken. Durch das Adrenalin erhöht sich die Anzahl und die Aktivität der Abwehrzellen. Vorsicht ist geboten vor sehr intensivem Ausdauersport. Die Anzahl und Aktivität der Abwehrzellen ist nach dem Sport zwar besonders hoch, sinkt jedoch danach wieder unter das Anfangsniveau.
  • Wöchentliche Spaziergänge im Wald sind ebenfalls zu empfehlen oder man verbindet den vorherigen Punkt mit diesem und verbringt seine Sporteinheit im Wald. So komisch es klingen mag, aber Bäume sprechen tatsächlich miteinander und zwar in der Duftsprache. Wird ein Baum zum Beispiel durch einen Parasiten angegriffen, dünstet dieser Duftstoffe aus und warnt seine Baumkollegen in der Nähe, die dadurch mit der Produktion von Schutzstoffen gegen diesen Eindringling beginnen. Diese Duftstoffe sind es, die unser Immunsystem ebenfalls hochfahren lassen. In Japan hat dies eine lange Tradition und wird dort Waldbaden genannt. Dort gibt es auch ganze Lehrstühle an Universitäten, die sich mit diesem Thema befassen. Wer nicht in den Wald kommt, kann sich mit ätherischen Ölen wie Weisstannenöl oder Arvenöl in einem Duftlämpchen behelfen. Dies erfüllt denselben Zweck [5].
  • Bewusst Stress zurückfahren, wenn immer möglich und durch gezielte Aktivitäten im Wellnessbereich Ruhe und Erholung tanken. Die einfachste Variante ist zum Beispiel die Augen zu schliessen und langsam tief ein- und ausatmen. Das verlangsamt sofort den Puls und man hat nach wenigen Minuten bereits eine erholsame Wirkung.
  • Schleimhäute feucht und warm halten. Dazu helfen Nasensprays mit Meerwasser und oder bestimmten pflegenden Ölen und ein Kleidungsstück, das den Halsbereich warm hält.

Warum hilft die Einnahme von Vitaminpräparaten?

Versetzen wir uns einmal ins Kindesalter zurück. Wie nervig war es damals, wenn man etwas aus Bausteinen bauen wollte und man hatte nicht die richtigen und passenden Bausteine. Genau so geht es unserem Immunsystem, wenn nicht alle Nährstoffe in ausreichender Menge vorhanden sind.

Dementsprechend haben wir OLIQ Immune Support zusammengestellt, um alle Bauklötze für die Immunantwort bereitzustellen. Vitamin D hilft bei der Reifung, Bildung und Aktivierung der Immunabwehrzellen. Vitamin A aus beta-Carotin ist ebenfalls essentiell zur Bildung dieser Zellen und das beta-Carotin selbst schützt die Thymusdrüse, in der die Immunabwehrzellen ausgebildet werden. Das Vitamin B12 ist notwendig zur Bildung der natürlichen Killerzellen im Körper. Dazu haben wir noch einen Ingwerextrakt in die Rezeptur eingefügt. Ingwer wird schon seit langer Zeit mit der Stärkung des Immunsystems in Verbindung gebracht. Dies wurde nun 2018 durch Forscher der TU München entschlüsselt. Gewisse Stoffe im Ingwer interagieren mit dem Speichel und bilden im Mund bereits antivirale Stoffe [6].

Wir wünschen gute Gesundheit und ein aktives Immunsystem!

1. Miram W, KH Scharf. Biologie heute SII. Schroedel Verlag GmbH, Hannover. 1997:250-254.
2. MT Cantoma, L Snyder, YD Lin, L Y. Vitamin and 1,25(OH)2D regulation of T cells. Nutrients. 2015;7(4):3011-3021
3. HSW Haroun. Aging of thymus gland and immune system. Anat & Physiol. 2018;5(3):178-181
4. D Hughes, AJA Wright, PMFinglas, ACJ Peerless, AL Bailey, SB Astley, AC Pinder, S Southon. The effect of beta-carotene supplementation on the immune function of blood monocytes from healthy male nonosmokers. J Lab Clin Med. 1997:129(3):309-317.
5. Q Li, A Nakadai, H Matsushima, Y Miyazaki, AM Krensky, T Kawada, K Morimoto. Phytonicdes (wood essential oils) induce human natural killer cell activity. Immunopharmacol Immunotoxicol. 2006;28(2):319-333.
6. Bader M, Dunkel A, Wenning M, Kohler B, Medard G, Del Castillo E, Gholami A, Kuster B, Scherer S, Hofmann T. Dynamic Proteome Alteration and Functional Modulation of Human Saliva Induced by Dietary Chemosensory Stimuli. American Journal of Agriculture and Food Chemistry, 2018;6(66):5621-5634