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Vitamin K – der «Aktivator»

Informationen zu Vitamin K

Vitamin K ist in zweien unserer Produkte enthalten (OLIQ Energy Support und OLIQ Mental Focus), da es in beiden Bereichen einen wertvollen Beitrag leistet.

Vitamin K und insbesondere Vitamin K2 rücken derzeit beim Thema Knochenaufbau und Knochengesundheit immer mehr in den Fokus. Und es hat noch weitere direkte und indirekte Funktionen für unsere Gesundheit.


Weitere Fakten – kurz und knapp

  • Vitamin K2 gilt als der «Aktivator» für den Knochenaufbau. Anders formuliert: Der Körper braucht Vitamin K2 und Vitamin D3, um Kalzium für den Knochenaufbau verwerten zu können [1–6].
  • Vitamin K1 kommt in grünem Gemüse vor, und Vitamin K2 in seiner wirkungsvollsten Form als MK7 finden wir ausschliesslich in Natto (fermentiertes Soja). Die Form MK4 ist zudem beispielsweise in noch ausreichenden Mengen in Gänseleber vorhanden.
  • Vitamin K unterstützt direkt das Knochenwachstum und die Blutgerinnung. Durch den Einbau von Kalzium in die Knochen hilft es indirekt dabei, Kalzium von den Blutgefässen fernzuhalten, wo es sich potenziell ablagern könnte [7].
  • Vitamin K2 sollte für die besten Effekte zusammen mit Vitamin D3 eingenommen werden.
  • Ein Erwachsener benötigt am Tag 75 μg Vitamin K.


OLIQ proudly presents – Vitamin K

Grundsätzlich gibt es zwei Grundformen von Vitamin K: Vitamin K1 (Phylloquinon/Phyllochinon) und Vitamin K2 (Menaquinon/Menachinon). Wie die chemische Bezeichnung von Vitamin K1 mit dem Präfix „Phyll-“ schon kennzeichnet, ist dieses Vitamin in Blattgemüsen zu finden. Vitamin K1 wirkt vor allem in der Leber und ist für die Blutgerinnung verantwortlich. Vitamin K2 findet sich fast nur in tierischen und fermentierten (Bakterien-)Produkten. Es aktiviert eine Vielzahl von Proteinen, die vor allem für die Verwertung von Kalzium zuständig sind. Genauer aktiviert es Osteocalzin, welches die Mineralisierung von Knochen und Zähnen reguliert, das sogenannte Matrix-GLA-Protein, welches Kalzium bindet und die Verkalkung von Gefässen und Organen verhindert. Ausserdem aktiviert es auch Gas6, wichtig für die Zellteilung beziehungsweise beteiligt an wichtigen Reparaturprozessen in Gefässen und Organen [8–12]. Vitamin K2 wiederum kommt in verschiedenen Formen vor; je nach Anzahl der chemischen Seitenarme ist es MK4 bis MK13. Die bekanntesten Formen sind allerdings MK4 und MK7. Nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen scheint jedoch MK7 wertvoller zu sein. Zum einen wird MK4 nach wenigen Stunden wieder ausgeschieden, wogegen MK7 über 72 Stunden im Blut verbleibt. Zum anderen wird MK7 auch viel besser aufgenommen, wie eine Studie aus der renommierten Keio-Universität in Japan zeigt. Hier wurden gesunden, älteren Damen MK4 und MK7 verabreicht, wobei nur MK7 einen messbaren Anstieg von Vitamin K2 im Blut zeigte [13]. Um es noch komplizierter zu machen, existieren von MK7 noch zwei Unterformen. Die „all-trans“- und die „cis“-Form, wobei nur die „all-trans“-Form die beschriebene Wirkung hat. In OLIQ-Produkten verwenden wir daher nur die wirksamste Form MK7 all-trans, welche aus zwei Bestandteilen von pflanzlichen ätherischen Ölen (Farnesol und Geraniol) hergestellt wird.


Wie bekomme ich Vitamin K in meine Körper?

Natürlich über die Nahrungsaufnahme. Was muss man also essen, um den täglichen Bedarf an Vitamin K zu decken?

Die besten Quellen für Vitamin K1 sind grünes Blattgemüse wie Grünkohl, Blattkohl, Spinat, aber auch zum Beispiel Broccoli.

Bei Vitamin K2 in der Form von MK7 wird es schon schwieriger. Dieses kommt in ausreichender Form eigentlich nur in fermentiertem Soja (Natto) vor. Für die empfohlene Dosis von 75 μg in MK4-Form wären alternativ auch 200 g Käse, 13 Eigelb, 20 g Gänseleber oder 500 g Butter täglich ausreichend.

Vitamin K2 wird auch von manchen Bakterien hergestellt. In Natto zum Beispiel sind es die Fermentationsbakterien, die aus Sojabestandteilen das Vitamin herstellen.

Da sich in unserem Darm ebenfalls Bakterien befinden, kann in einer gesunden Darmflora auch einiges an Vitamin K2 hergestellt werden. Dies ist jedoch individuell sehr verschieden, und es wird vermutet, dass diese Möglichkeit der K2-Versorgung in der industriellen Bevölkerung durch die vergleichsweise sterile Umgebung und den Einsatz von Antibiotika eher nicht gegeben ist.


Welche Funktionen hat Vitamin K in unserem Körper?

Wie im vorangegangenen Abschnitt erwähnt, ist eine der wichtigsten Funktionen von Vitamin K2 im Zusammenspiel mit Vitamin D3 dessen essenzieller Beitrag zum Einbau von Kalzium in Knochen und Zähnen.

Abbildung 1: Übersicht über die Funktionen von Vitamin D und Vitamin K2 im Knochen- und Kalziumstoffwechsel

Vitamin K1 spielt eine Rolle bei der Blutgerinnung, da es wie auch Vitamin K2 für die Bildung von Prothrombin, einer Gerinnungsfaktorvorstufe, in der Leber verantwortlich ist. Eine weitere Rolle von Vitamin K2 ist bislang noch nicht vollständig erforscht. Es gibt allerdings weitere wissenschaftliche Arbeiten, die noch andere Funktionen wie die Verhinderung von chronischen Entzündungen und den Schutz von Gehirn beziehungsweise Nerven sowie des Herzens aufzeigen [14–18].


Wieviel Vitamin K braucht der Mensch?


Alter

 

Tagesbedarf an Vitamin K

Säuglinge (4–12 Monate)

 

10 μg

Kinder (1–4 Jahre)

 

15 μg

Kinder (4–7 Jahre)

 

20 μg

Kinder (7–10 Jahre)

 

30 μg

Kinder (10–13 Jahre)

 

40 μg

Kinder (13–15 Jahre)

 

50 μg

Erwachsene von 15 bis 50 Jahre (w/m)

 

60/70 μg

Erwachsene ab 50 Jahren (w/m)

 

65/80 μg

Schwangere und Stillende

 

60 μg

Angaben gemäss Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV und Eidgenössischer Ernährungskommission EEK.


Wie kann es zu einem Vitamin-K-Mangel kommen?

Jeder, der genug grünes Blattgemüse zu sich nimmt, wird sich ausreichend mit Vitamin K1 versorgen. Dies gilt jedoch nicht für Vitamin K2. Vor allem Menschen mit veganer Ernährung, die nicht regelmässig Natto verzehren, sollten daran denken, Vitamin K2 durch Präparate wie OLIQ zu sich zu nehmen. Vitamin K2 ist neben Natto nur in tierischen Produkten zu finden. Auch wer nicht regelmässig Käse zu sich nimmt, sollte sich eine Vitamin-K2-Zufuhr über Nahrungsergänzungsmittel überlegen, um von dessen positiven Eigenschaften zu profitieren.

Gibt es auch eine Überdosierung im Zusammenhang mit Vitamin K?

Dies kann nur bei einem Missbrauch von Vitamin-K2-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln vorkommen und auch hierbei sind keine nennenswerten Nebenwirkungen bekannt. Auch in asiatischen Ländern mit einem hohen Konsum an fermentierten Sojaprodukten und einer damit verbundenen hohen Zufuhr an Vitamin K2 konnte man bislang keine Nebenwirkungen erkennen.

WARNUNG bei der gleichzeitigen Einnahme von Blutverdünnern

Menschen, die Blutverdünner einnehmen müssen, raten wir dringend, vor der Einnahme von Vitamin K (egal, ob K1 oder K2) mit ihrem Arzt darüber zu sprechen. Wirkstoffe in blutverdünnenden Mitteln wie Kumarin oder auch Ethylbiscoumacetat unterbrechen absichtlich die Aktivierung der Blutgerinnungsfaktoren durch Vitamin K. Durch eine externe Zufuhr von Vitamin K durch Nahrungsergänzungsmittel können diese Medikamente teilweise oder gänzlich unwirksam werden.

Trotzdem braucht der Mensch Vitamin K2 für all die anderen positiven Eigenschaften für Knochen, Kalziumabfuhr aus dem Blut usw. Die richtige Dosierung muss dabei jedoch mit dem Arzt abgesprochen werden. Hier hat man mit dem einfachen Spray von OLIQ einen Vorteil, da man über die Anzahl der Sprühstösse im Gegensatz zu Kapseln und Tabletten die Zufuhr genau und individuell dosieren kann.

Quellen:

1. Masterjohn C. Vitamin D toxicity redefined: vitamin K and the molecular mechanism. Med Hypotheses 2007; 68:1026–1034
2. Luo G, Ducy P, McKee MD, Pinero GJ, Loyer E, Behringer RR, Karsenty G. Spontaneous calcification of arteries and cartilage in mice lacking matrix GLA protein. Nature 1997; 386:78–81
3. Feskanich D, Weber P, Willett WC, Rockett H, Booth SL, Colditz GA. Vitamin K intake and hip fractures in women: a prospective study. Am J Clin Nutr 1999; 69:74–79
4. El Asmar MS, Naoum JJ, Arbid EJ. Vitamin K Dependent Proteins and the Role of Vitamin K2 in the Modulation of Vascular Calcification: A Review. Oman Med J 2014; 29:172–177
5. Theuwissen E, Smit E, Vermeer C. The role of vitamin K in soft-tissue calcification. Adv Nutr 2012; 3:166–173
6. Cranenburg ECM, Vermeer C, Koos R, Boumans M-L, Hackeng TM, Bouwman FG, Kwaijtaal M, Brandenburg VM, Ketteler M, Schurgers LJ. The circulating inactive form of matrix Gla Protein (ucMGP) as a biomarker for cardiovascular calcification. J Vasc Res 2008; 45:427–436
7. Berkner KL, Runge KW. The physiology of vitamin K nutriture and vitamin K-dependent protein function in atherosclerosis. Journal of Thrombosis and Haemostasis 2004; 2:2118–2132
8. Vermeer C, Jie KS, Knapen MH. Role of Vitamin K in bone metabolism. Ann Rev Nutr. 1995; 15:1-22.
9. Gallop PM, Lian JB, Hauschka PV. Carboxylated calcium-binding proteins and vitamin K. N Engl J Med 1980; 302:1460–1466
10. Hauschka PV, Lian JB, Cole DE, Gundberg CM. Osteocalcin and matrix Gla protein: vitamin K-dependent proteins in bone. Physiol Rev 1989; 69:990–1047
11. Bügel S. Vitamin K and bone health in adult humans. Vitam Horm 2008; 78:393–416
12. Inaba N, Sato T, Yamashita T. Low-Dose Daily Intake of Vitamin K(2) (Menaquinone-7) Improves Osteocalcin γ-Carboxylation: A Double-Blind, Randomized Controlled Trials. J Nutr Sci Vitaminol 2015; 61:471–480
13. Sato T, Schurgers LJ, Uenishi K. Comparison of menaquinone-4 and menaquinone-7 bioavailability in healthy women. Nutr J 2012; 11:93
14. Carrié I, Portoukalian J, Vicaretti R, Rochford J, Potvin S, Ferland G. Menaquinone-4 concentration is correlated with sphingolipid concentrations in rat brain. J Nutr 2004; 134:167–172
15. Cundiff DK, Agutter PS. Cardiovascular Disease Death Before Age 65 in 168 Countries Correlated Statistically with Biometrics, Socioeconomic Status, Tobacco, Gender, Exercise, Macronutrients, and Vitamin K. 2016; Cureus.
16. Gast GCM, de Roos NM, Sluijs I, Bots ML, Beulens JWJ, Geleijnse JM, Witteman JC, Grobbee DE, Peeters PHM, van der Schouw YT. A high menaquinone intake reduces the incidence of coronary heart disease. 2009; Nutr Metab Cardiovasc Dis 19:504–510
17. Pan M-H, Maresz K, Lee P-S, Wu J-C, Ho C-T, Popko J, Mehta DS, Stohs SJ, Badmaev V . Inhibition of TNF-α, IL-1α, and IL-1β by Pretreatment of Human Monocyte-Derived Macrophages with Menaquinone-7 and Cell Activation with TLR Agonists In Vitro. Journal of Medicinal Food 2016; 19:663–669
18. Westenfeld R, Krueger T, Schlieper G, et al. Effect of vitamin K2 supplementation on functional vitamin K deficiency in hemodialysis patients: a randomized trial. Am J Kidney Dis 2012; 59:186–195