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Konzentration und Fokus, wenn die Welt Kopf steht

Wie behalten wir noch den Überblick, wenn um uns herum Chaos herrscht? Der Schlüssel wäre: Konzentration und Fokus. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Denn in einer Welt, die immer lauter, hektischer und unübersichtlicher wird, ist es für unser Gehirn nicht leicht abzuschalten und den Fokus auf die wesentlichen Dinge zu lenken. Unter anderem ist dieser Trend auf die Digitalisierung und die damit einhergehende Informationsflut, die wir täglich bewusst sowie auch in grossen Mengen unbewusst aufnehmen, zurückzuführen. Wie gelangen wir jedoch in dieser neuen Welt zu mehr Fokus und somit auch zu mehr Ausgeglichenheit und Leistung im Privat- sowie Berufsleben?


Mit der Informationsflut sinkt die Aufmerksamkeit

Die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen sinkt immer mehr. Das ergab bereits eine Studie der TU Dänemark und der TU Berlin im Jahr 2019: ”Die Wissenschaftler haben verschiedene Medien analysiert und untersucht, wie lange ein Thema, ein Hashtag oder auch ein bestimmter Film besonders beliebt waren. Die Daten dazu stammen aus Büchern der letzten 100 Jahre, aus Kinokartenverkäufen der letzten 40 Jahre, aus wissenschaftlichen Publikationen der letzten 25 Jahre sowie von Twitter, Google Trends, Reddit und Wikipedia aus verschiedenen Zeitspannen der 2010er-Jahre. Besonders gut lässt sich die immer stärkere Verkürzung der Aufmerksamkeitsspanne anhand der sozialen Medienplattform Twitter erklären. Während 2013 ein Hashtag durchschnittlich 17,5 Stunden in der Top-50-Liste war, blieb er dort 2016 nur noch durchschnittlich 11,9 Stunden.” (Max-Planck-Institut, 15. April 2019).


Was bedeutet eigentlich Fokus?

Laut Definition und Recherche sind sich alle einig: Fokus heisst, sich mit aller Kraft, Energie und Leidenschaft auf ein (!) bewusstes Ziel auszurichten, ohne sich vom Aussen ablenken zu lassen. Und das Tag für Tag aufs Neue. Das können kleine Ziele sowie auch grössere sein.

Nur ist es heutzutage sehr schwer, sich zu fokussieren. Vor allem im Job. Viele von uns arbeiten in Remote Teams von überall auf der Welt, im Home Office oder von unterwegs. Wir nutzen gleichzeitig mehrere digitale Tools für die Kommunikation – von Microsoft Teams, Zoom, Slack, Trello, Asana über WhatsApp, Facebook bis hin zur guten alten E-Mail und dann kommen ja auch noch die privaten Calls und Nachrichten dazu. Alle paar Minuten flattert eine Mail ins Postfach oder eine Nachricht via Chat herein. Alles gleichzeitig und am besten sofort. Am Abend fliegen uns noch die Nachrichten über Klimakatastrophen, Pandemien und politische brandaktuelle Themen um die Ohren. Die Familie möchte noch versorgt werden und das eigene Wohlbefinden bleibt kurz oder lang auf der Strecke. Wer behält da noch den Überblick? Wohl niemand und da geht es uns am Ende allen gleich.

Schon Konfuzius sagte einst: „Wer zwei Hasen gleichzeitig jagt, wird keinen davon fangen.“


Mythos Multitasking

Solches Multitasking, wie oben beschrieben, kann nur zu Stress führen und Stress macht bekanntlich krank. Nicht nur, dass auf diese Weise unser Cortisolspiegel in die Höhe treibt. Wir können auch schlechter einschlafen, ernähren uns stressbedingt ungesund, machen uns mehr Sorgen über das Gestern und Morgen, statt wirklich im Moment zu leben. All das führt langfristig zu ernst zu nehmenden physischen sowie psychischen Problemen wie Migräne, Rückenschmerzen, Übergewicht, Depressionen, Burn-out sowie chronischen oder schweren Erkrankungen.

Vor allem die neue Art der Mediennutzung verlangt unserem Geist hier sehr viel ab. Der Hirnforscher Manfred Spitzer geht laut einem Artikel der Frankfurter Rundschau sogar davon aus, dass Medien-Multitasking dumm macht. Er fasst die Ergebnisse verschiedener Studien zusammen:

„Probanden, die zuvor als starke oder geringfügige Medien-Multitasker klassifiziert wurden, absolvierten kognitive Tests. Dabei zeigte sich, dass die Nicht-Multitasker die Aufgaben besser lösten, aufmerksamer und schneller waren, sich weniger durch Störungen ablenken ließen und besser zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnten. Spitzer glaubt, Multitasker würden sich durch ihre heftige Mediennutzung Oberflächlichkeit und Ineffektivität geradezu antrainieren. Kurz: Multitasking macht dumm.„

Wenn wir uns also nicht fokussieren, jonglieren wir dauerhaft zwischen vielen Aufgaben hin und her und bringen am Ende keine dieser richtig zu Ende. Damit schaden wir nicht alleine unserer Gesundheit, sondern auch unserer Produktivität. Wie können wir das also verhindern? Müssen wir uns komplett neu erfinden oder genügen ein paar Hilfestellungen, um uns wieder voll und ganz auf die wesentlichen Dinge zu fokussieren?

Unsere 6 wirksamsten Tipps für mehr Konzentration im Alltag

Auf der Suche nach mehr Fokus finden wir viele Tipps. Widersprüchlich, denn genau diese Informationsflut überfordert uns wiederum. Daher haben wir die für uns erprobten und wirksamsten Tipps für mehr Fokus im Alltag einmal zusammengefasst und für euch auf den Punkt gebracht:


Prioritäten setzen!
Es ist nichts Neues, dass uns eine gute Planung immer wieder hilft, einen Überblick zu schaffen. Sie schützt uns ebenso davor, uns nicht zu verzetteln und auch zu fokussieren. Haben wir uns erst einmal eine Übersicht erstellt, sei es eine Jahres-, Monats-, Wochen- oder Tagesübersicht-, können wir die anfallenden Punkte in Prioritäten unterteilen und diese in einen Zeitplan umwandeln. Genau in dieser Reihenfolge: 1. Übersicht aller Aufgaben 2. Prioritäten 3. Zeitplan. So verlieren wir garantiert nicht den Fokus auf die wesentlichen Dinge und geraten auch nicht in Zeitstress, weil wir die wichtigsten Dinge zuerst erledigen. In Teams ist es wichtig, sich regelmässig abzusprechen und die Prioritäten abzugleichen, da auch hier gemeinsame Aufgaben anfallen. Das schafft uns auch wiederum mehr Raum flexibel zu handeln, wenn ausser der Regel mal etwas äusserst Dringliches aufkommt. Kleiner Tipp: Die mittlerweile sehr beliebte und weit verbreitete „Eat-the-frog-Methode“: Hier geht es darum, die „dickste“, unangenehmste oder zeitaufwendigste Aufgabe des Tages zuerst zu erledigen. Alles was danach kommt, fühlt sich leichter an und wir bleiben motivierter. Diese Methode hindert uns auch daran, der Prokrastination zu verfallen. Mehr über die Methode kannst du hier lesen.


Zeitblöcke einbauen
Ein Teil in unserem Team arbeitet mit Zeitblöcken für gewisse Themen und trägt diese fest im Kalender ein. Zum Beispiel wird am Montagmorgen nur an Ideenfindung gearbeitet und am Nachmittag an E-Mails und Administration. Jede Person im Team muss selbst für sich herausfinden, wann die beste Zeit für welche Art von Aufgaben für sie ist. Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Die einen sind morgens kreativer, die anderen am Nachmittag. Diese Art von Zeitplanung hilft uns dabei, bewusst die notwendige Zeit für diese Aufgaben zu nehmen, welche in diesen Bereich fallen und ohne Ablenkung daran arbeiten zu können. Dazu gehört auch, sich feste Zeiten für E-Mails und Chats einzuplanen. Zum Beispiel könnte man alle 3 Stunden den Chat oder die Mails checken und für den Notfall telefonisch erreichbar bleiben. Wer einmal eine Aufgabe abbricht, benötigt ca. 20 Minuten, sich dieser wieder konzentriert und mit voller Aufmerksamkeit zu widmen. Verfallen wir also jedes Mal der Versuchung, uns von Mails, Chats o. Ä. ablenken zu lassen, verlieren wir am Tag viel kostbare Zeit und arbeiten alles andere als effizient und produktiv.


Grosse Ziele, kleine Schritte
Grosse Ziele motivieren uns und lenken den Fokus in die richtige Richtung. Sie können jedoch auch ganz schön überfordernd wirken. Daher empfehlen wir alle Schritte zu notieren, welche zur Erreichung der Ziele notwendig sind und diese in kleine Teilaufgaben / Meilensteine zu gliedern. Jede der Teilaufgabe ist ein Erfolg und ein wesentlicher Schritt zur Erreichung des Zieles. Heutzutage gibt es dafür grossartige digitale Projektmanagement-Tools. Wir empfehlen: Asana und Trello. Beide glänzen mit einer benutzerfreundlichen Usability. Asana bietet noch mehr Funktionen für Remote-Teams sowie eine bessere Übersicht bei gleichzeitig mehreren Projekten und verschiedenen Unternehmensbereichen.


Die Braindumping Methode
Braindumping ist nicht nur ein Trendbegriff, sondern eine ganz schön clevere Methode, das Gedankenchaos im eigenen Kopf zu beseitigen. Diese Technik kann uns helfen, Gedanken zu sortieren, unseren Geist zu beruhigen und besser einzuschlafen. Beim Braindumping geht es schlussendlich darum, vor dem Schlafen gehen alles aufzuschreiben, was uns im Kopf herumschwirrt. Jedoch analog, weil uns die digitale Welt wieder nur ablenken würde. Die Notizen können wir in ein kleines Buch oder schönes Journal schreiben. Mit dieser Methode leeren wir unseren Kopf von allen Gedanken: To Dos, Termine, Ideen bis hin zu unseren Emotionen. Alles, was uns in den Sinn kommt, schreiben wir nieder. Am Besten nehmen wir das Notizbuch mit an unseren Nachttisch und schreiben uns alles wortwörtlich von der Seele - dann, wenn es uns einfällt. Diese Methode soll uns beruhigter einschlafen lassen und den Monkey Mind vor dem Einschlafen zum Schweigen bringen.


Yes is No and No is Yes
Wir können einfach nicht alles erledigen. Schon gar nicht gleichzeitig. Daher ist es wichtig, dass wir lernen, „Nein“ zu sagen. Jedes „Nein“ ist ein „Ja“ zu uns selbst und jedes „Ja“ ein „Nein“ zu uns selbst. Wer immer nur „Ja“ sagt, verliert die Übersicht und irgendwann auch die Verbindung zu sich selbst. Das führt zu Frustration und Stress. Dieser Leitsatz hilft uns privat und auch beruflich nicht den Überblick zu verlieren und in die ständige Stressspirale zurückzukehren, erfordert jedoch auch viel Disziplin und tägliches Mindset-Training. Kleiner Tipp: Jeden Tag „Yes is No and No is Yes“ ins eigene Notizbuch schreiben oder gedanklich nachsprechen. Das hilft, diese Methode auch in der Praxis umzusetzen.


Pausen & Achtsamkeit
„Vor zwei Jahren kam eine Marburger Diplomarbeit, die etwa 600 Arbeiten zum Thema Achtsamkeit ausgewertet hatte, zu dem Ergebnis, dass Menschen durch Achtsamkeitstraining deutlich psychisch stabiler und gesünder werden. Andere Studien zeigen, dass Achtsamkeitsübungen Feingefühl, Aufmerksamkeit und Offenheit erhöhen und weniger schreckhaft machen.“, so die Frankfurter Rundschau in ihrem Artikel „Multitasking macht krank“ vom 05. Januar 2021. Kleine Pausen und Achtsamkeitsübungen im Alltag aktivieren nicht nur unser parasympathisches Nervensystem, welches für Ruhe und Entspannung zuständig ist, sondern helfen uns dabei, wieder fokussierter und konzentrierter arbeiten zu können. Dieser Raum schafft auch Platz für kreative Ideen und Motivation. Auch sollten wir uns wieder antrainieren, am Abend nicht auf unser Smartphone zu schauen, die Mails zu checken oder der Social Media Welt zu verfallen. Es ist nachgewiesen, dass es unsere Schlafhygiene unterstützt, wenn wir eine Stunde vor dem Einschlafen schon alle digitalen Geräte ausschalten. Und wer nicht erholt und ausgeschlafen in den Tag startet, kann sich weder fokussieren noch konzentrieren.


Fazit
Am Ende ist es wohl Disziplin und vor allem Durchhaltevermögen sowie eine feste Routine, bis sich dieses neue Mindset fest in den Alltag integriert hat. Es zahlt sich jedoch aus: im Job für ein produktiveres und leichteres Arbeiten mit mehr Konzentration und besseren Ergebnissen sowie im Privatleben für mehr Ausgeglichenheit und Gesundheit.

Schon gewusst?

Das menschliche Gehirn ist das Organ mit dem höchsten Energieverbrauch. Pausen kennt unser Gehirn nicht, und auch wenn wir bewusst an nichts denken, läuft es auf Hochtouren. Es muss ständig Sinneseindrücke wie Berührungen oder Gerüche verarbeiten und Verhaltensweisen koordinieren. Dass wir im Schlaf ruhig träumen können und dabei nicht aus dem Bett fallen, verdanken wir unserem Gehirn. Insgesamt sind es ungefähr 100 Milliarden Nervenzellen, die über 100 Billionen Verknüpfungen miteinander kommunizieren. Daher bedarf es vieler Nährstoffe, um die optimale Leistung abzurufen. OLIQ Mental Focus wurde dafür entwickelt, das Gehirn bei dieser Arbeit zu unterstützen, um die individuelle geistige Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten.

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