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Grüner Genuss zum selber Anbauen

Mit den wärmeren Temperaturen erhalten wir endlich wieder die lange ersehnte Lebensmittelvielfalt aus lokaler Produktion. Aber selbst wenn wir jetzt wieder vorwiegend Gemüse und Früchte auf unserem Speiseplan haben, ist eine ausreichende Nährstoffzufuhr noch nicht automatisch gesichert. Denn bereits ab dem Zeitpunkt der Ernte verliert Gemüse an Vitamingehalt. Kommt dann noch eine zu warme Lagerung dazu, verlieren Karotten zum Beispiel innerhalb einer Woche fast 30 Prozent Vitamin C, während es bei Spinat sogar 100 Prozent sind. Je kürzer die Transportwege, umso besser also für uns und auch für unsere Umwelt.

Eine nachhaltige und kostengünstige Art, sich nährstoffreich zu ernähren, ist daher der eigene Anbau von Gemüse und Obst. Was schmeckt schon besser auf dem Teller als eben gepflücktes, vorgängig liebevoll gepflegtes Gemüse, Früchte und Kräuter? Die gute Nachricht: um in den Genuss von Gaumenfreuden der Marke Eigen(an)bau zu kommen, braucht es keinen grossen Garten. Schon ein kleiner Balkon und etwas Motivation reichen aus, um erste Versuche zu wagen und bald schon sein erstes selbst angebautes Gemüse zu ernten. Damit das funktioniert, hier ein paar Tipps:

Die Pflanzenwahl 
Welche Sorten du anbaust, hängt einerseits natürlich davon ab, was du später gerne essen möchtest. Aber nicht nur: entscheidend sind vor allem die Licht- und Temperaturverhältnisse deines Balkons oder deiner Terrasse. Zwar benötigen alle Pflanzen Sonnenlicht, um zu wachsen, aber nicht alle Pflanzen vertragen gleich viel Sonne und Hitze. Daher ist es ratsam, an einem sonnigen Tag einmal zu beobachten und festzuhalten, welche Ecken besonders wie viele Sonnenstunden abbekommen und wo es eher schattig bleibt. Zudem gibt es weitere, individuelle Bedürfnisse einzelner Pflanzen zu berücksichtigen. Während Regen den Tomaten nicht wohlbekommt, mögen Erbsen beispielsweise keine Hitze. Welche Gemüsesorten und Kräuter welches Klima bevorzugen, welchen Platzbedarf sie haben und wie sie gepflegt werden möchten, findest du jeweils auf der Rückseite der Saatgutverpackung.

Eine Übersicht, welches Gemüse und welche Kräuter es gerne sonnig oder eher schattig haben:

Wenn du nun weisst, welche Verhältnisse bei dir zu Hause herrschen und welche Bedürfnisse dein Lieblingsgemüse hat, kannst du entscheiden, was du anbauen möchtest.

Die richtigen Gefässe
Nun gilt es, ein jeweils passendes Gefäss für die Pflanzen zu finden. Um anfangen zu gärtnern, braucht es erstmal gar nicht so viel Material und manchmal kann man Gegenstände auch einfach mal zweckentfremden. Dennoch gibt es gerade bei den Gefässen einige Dinge zu beachten, um die Erfolgschancen im Anbau zu steigern. Für einen kleinen Balkongarten sind Töpfe, Hochbeete oder Pflanzsäcke ideal geeignet. Wie gross diese sein sollen, ist davon abhängig, wie gross die ausgewachsene Pflanze sein wird. Grundsätzlich gilt, je grösser der Topf, umso mehr Platz für die Wurzeln und umso besser können die Pflanzen wachsen. Zudem können grössere Gefässe Wasser und Nährstoffe besser speichern. Für Gartenneulinge sind Pflanzgefässe mit einem Durchmesser von 35cm und einem Fassungsvermögen von 25 Liter Erde ideal. Hier passen beispielsweise jeweils eine einzelne Tomaten-, Zucchini oder Cocktailgurkenpflanze bestens rein. Wichtig ist es, Staunässe zu verhindern. Töpfe brauchen daher ein Loch, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Idealerweise wird dieses wiederum mit einem Untersetzer aufgefangen, damit sich die Pflanze bei Bedarf selbst mit Wasser versorgen kann. Damit keine Erde ausgeschwemmt wird, kannst du eine Tonscherbe über das Loch im Topf legen.

Die richtige Erde und wie du sie pflegst
Die Auswahl an verschiedenen Erden im Gartencenter ist inzwischen riesig und kann einen als Anfänger schon mal überfordern. Universal- oder Gemüse-Erde sind in der Regel gut geeignet, Hauptsache die Erde ist torffrei! Damit die Pflanzen wachsen können, benötigen sie die Mithilfe unter anderem von Pilzen und Bakterien, welche sich um das Wohlergehen von Wurzeln kümmern und damit die Pflanzen mit Nahrung versorgen. Deshalb empfehlen wir Bio-Erde, da diese das fragile Gleichgewicht der Mikroorganismen nicht durcheinanderbringt. Wir wiederum müssen also dafür sorgen, dass es diesen Lebewesen gut geht, in dem wir sie füttern. Da sie wie wir Luft und Wasser zum Leben brauchen, darf die Erde nie austrocknen. Auch wenn also gerade keine Pflanze im Topf ist, muss die Erde hin und wieder gewässert werden. Damit der Boden über längere Zeit belebt und damit fruchtbar bleibt, braucht es zusätzlichen Dünger. Aber Achtung: nur biologische Dünger stärken das fragile Zusammenspiel der Mikroorganismen! Für eine Extraportion Nährstoffe kannst du zudem mit Mulch sorgen. Damit wird das Bedecken der Erde - zum Beispiel mit Gartenabschnitten -bezeichnet, das die Erde zum einen vor dem Austrocknen schützt und zum anderen für Nahrung sorgt, in welche das organische Materie umgewandelt wird.

Ein einfacher Einstieg ins Stadtgärtnern
Wem die ganze Planung zu kompliziert ist, dem bietet Urbanroots tolle Einstiegshilfen. Sie vertreiben einerseits Starboxen für sonnige resp. schattige Balkone und Saatboxen für Kinder sowie für die, die es wirklich wissen wollen, ein Saatgut-Abo: hier bekommst du einmal monatlich ein zur Saison passendes Saatgut inkl. Tipps von A wie Aussaat bis Z für Zubereitung von selbst angebauten Gemüse.

Lokal, saisonal, einfach, bio.


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